Die Idee des Pastoralen Raumes...
... ist eine Chance, Kirche anders zu denken!
Der Pastorale Raum Saarburg ist nicht die Summe aus Pfarreien, sondern...
... bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Menschen in ihrem Alltag zu begegnen und ins Gespräch mit ihnen zu kommen.
... sucht Schnittstellen und Anknüpfungspunkte zu den Menschen - zu ihren Sorgen, Problemen und Fragen, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten.
... bedeutet, dass Kirche Initiative ergreift und nicht wartet bis die Menschen zu ihr kommen.
... dass Kirche mit anderen kirchlichen, caritativen und kommunalen Einrichtungen im Team zusammenarbeitet.
Der Pastorale Raum Saarburg ist keine Großpfarrei und will nicht zentralisieren, weil...
... er neben den beiden Städten Konz und Saarburg überwiegend ländlich geprägt ist.
... die Kirche nah bei den Menschen und erreichbar bleiben möchte. Dafür braucht es kurze Wege.
... der Bezug zum eigenen Kirchturm Engagement fördert. Dieses Engagement gilt es wertzuschätzen.
Der Pastorale Raum Saarburg ist mehr als eine Reaktion auf Personal- und Finanzmangel...
... sondern auch eine Antwort auf den Bedeutungsverlust von Kirche in der Gesellschaft: Wie sind keine Volkskirche mehr und erfinden uns neu.
... denn die gesellschaftlichen Veränderungen und die Lebenswirklichkeit der Menschen erfordern entsprechend veränderte Glaubensangebote.
... aber ehrlicherweise auch nötig, weil Kirche im Bistum Trier auf immer weniger Ressourcen zurückgreifen kann.
Ausführlicher...
Um die Seelsorge durch gemeinsames Handeln zu fördern, werden mehrere benachbarte Pfarreien zu einem Pastoralen Raum zusammengeschlossen.
Zum Pastoralen Raum Saarburg gehören die folgenden sechs Pfarreien: Pfarreiengemeinschaft Oberemmel-Wiltingen, Pfarrei Konz St. Johann-St. Nikolaus-St. Marien, Pfarrei St. Lambertus Saarburger Land, Pfarrei Saar-Mosel St. Jakobus, Pfarreiengemeinschaft Serrig-Freudenburg, Pfarrei Obermosel-Saargau St. Bartholomäus.
Im Hinblick auf eine erkennbarere diakonische und missionarische Kirche dient der Pastorale Raum einer verbindlichen und damit wirksameren Vernetzung und Zusammenarbeit, sowohl der Pfarreien miteinander – der pfarrlichen wie überpfarrlichen Organe, aller in diesem Bereich in der Pastoral Verantwortlichen und Tätigen –, aber auch der Pfarreien mit den anderen in diesem Raum agierenden kirchlichen Einrichtungen und Orten von Kirche.
Indem der Pastorale Raum die Grenzen der einzelnen benachbarten Pfarreien übersteigt, bildet er in seiner Weite eine neue Handlungs- und Kooperationsebene, die es ermöglicht, auf die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe und -verhältnisse in den unterschiedlichen Sozialräumen angemessener und differenzierter zu antworten. Oft können hier die kirchlichen Grundvollzüge und weitere seelsorgliche Aufgaben in gemeinsamer Perspektive von Seelsorge, Caritas und weiteren - auch nichtkirchlichen - Kooperationspartnern besser gestaltet werden als auf der Ebene der einzelnen Pfarrei.
Des Weiteren ist es Aufgabe des Pastoralen Raums, die Bildung neuer Orte von Kirche zu fördern und für die zu sorgen, die nicht dem pfarrlichen Kontext im strengen Sinne zugeordnet sind.
Aufgabe aller im Pastoralen Raum tätigen Priester, Diakone, pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es, zusammen mit allen ehrenamtlich aktiven Gläubigen für die Umsetzung der von der Diözesansynode beschriebenen Perspektivwechsel und des Rahmenleitbilds für die Pfarreien und den Pastoralen Raum Sorge zu tragen.
So ist es schließlich Aufgabe des Pastoralen Raums, durch die Koordination der verschiedenen Dienste und Charismen in seinem Territorium einerseits und durch die Verbindung zum Bischof andererseits ein pastorales Miteinander im Dienste des Bistums und dessen Sendung zu gestalten. Diesem Anliegen dient auch der Auftrag der Weihbischöfe als zuständige Bischofsvikare.





